Im Rahmen der Klima-Hysterie kennen staatliche Behörden offensichtlich keine Grenzen mehr. Wie das britische Portal The Daily Sceptic berichtet, verfügt das Wetteramt Met Office über mehr als 100 nicht existierende Wetterstationen, an denen es Temperaturdaten anhand von Informationen aus angeblich «gut korrelierten Nachbarstandorten» schätzt. Allerdings weigert sich die Regierungsbehörde, die verwendeten Standorte zu identifizieren.
Selbst Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz wurden mit der Begründung zurückgewiesen, dass diese «schikanös» seien und nicht im öffentlichen Interesse lägen. Doch jetzt hat The Daily Sceptic aktuelle Informationen präsentiert, die anhand eines fiktiven Mess-Standorts in der Küstenstadt Lowestoft aufzeigen, dass es im Umkreis von mehreren Kilometern keine offenen Wetterstationen gibt, weder «gut korrelierte noch sonstige».
Dass die Temperaturdaten für Lowestoft seit 2010, als die Station geschlossen wurde, erfunden wurden, belege eine öffentlich zugänglichen Standort-Temperaturdatenbank des Met Office, so The Daily Sceptic. Die nächstgelegenen Klimastationen zu Lowestoft seien demnach Hemsby (vier Meilen entfernt), Coltishall (25 Meilen), Scole (26 Meilen) und Morley St Botolph (30 Meilen).
Angesichts der Entfernung zu Lowestoft könnten diese kaum «als gut korreliert oder benachbart» angesehen werden, betont das Portal. Hinzu komme, dass alle diese Stationen ebenfalls geschlossen seien. Trotzdem werde Lowestoft als eine von nur 36 Stationen in der Datenbank «Historic Station» des Met Office aufgeführt. Noch interessanter sei, dass sie nach Angaben des Wetteramtes «immer noch in Betrieb ist». Das Portal schreibt diesbezüglich:
«Solange das Met Office seine Berechnungen nicht endlich offenlegt, ist die einzige realistische Schlussfolgerung, dass die Daten erfunden sind. Dies ist der ‹rauchende Colt›, der eine umfassende öffentliche Erklärung seitens des Met Office erfordert.»
Schon im März 2024 hat The Daily Sceptic enthüllt, dass rund 80 Prozent der bestehenden Wetterstationen eine derart schlechte Lage haben, dass sie von der CIMO, einer Kommission der Weltorganisation für Meteorologie, «mit den Statusklassen 4 und 5 als ‹Schrott› eingestuft werden und erheblichen, international anerkannten Messfehlern unterliegen».
Den Grund für die mutmaßlichen Mauscheleien der Regierungsbehörde hat The Daily Sceptic auch ausgemacht: Wie viele staatliche Einrichtungen weltweit stehe das Met Office an vorderster Front, wenn es um Klimawarnungen und die politische Förderung der Netto-Null-Fantasie gehe.
Deshalb sei die Kritik an der Regierungsbehörde in der letzten Zeit erheblich gewachsen. So habe der Wissenschaftsautor Matt Ridley dem Met Office kürzlich in der Zeitung The Telegraph vorgeworfen, die Behörde sei «auf peinliche Weise von Aktivisten getäuscht worden».
Auch dass die Regierungsbehörde aufgrund ihrer wachsenden politischen Bedeutung zunehmend wissenschaftlich unter die Lupe genommen wird, gefällt ihr offensichtlich nicht. So hat sich das Met Office bereits beschwert, dass «die Bemühungen einer kleinen Gruppe von Menschen, die Integrität ihrer Beobachtungen untergräbt». Dies sei ein Versuch «jahrzehntelange solide Wissenschaft rund um den Klimawandel weltweit zu unterminieren».
Wenn das Met Office versuche, Kritik abzuwehren, kämen oft Überheblichkeit und Arroganz zum Vorschein, urteilt The Daily Sceptic. Die Behörde scheine sich nicht bewusst zu sein, «dass Wissenschaft nur dann solide ist, wenn sie nach unerbittlicher und forensischer Prüfung unbeschadet davonkommt».
Einer der wenigen Menschen, die die Kühnheit besitzen, das Met Office in Frage zu stellen, ist der Bürgerdetektiv Ray Sanders, über dessen Arbeit The Daily Sceptic bereits mehrfach informiert hat (wir berichteten). Er stellte auch die Anfrage im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes zu den zweifelhaften Temperaturmessungen in der Küstenstadt Lowestoft, die das Met Office als «schikanös» empfand.
Wie The Daily Sceptic betont, hat Sanders «stichhaltige Beweise vorgelegt, die darauf hindeuten, dass das Met Office Temperaturdaten erfindet, die es für politische Netto-Null-Zwecke verwendet». Die Regierungsbehörde müsse nun mit realistischen Erklärungen und eigenen Beweisen reagieren, um das Vertrauen der Öffentlichkeit in seine Arbeit zu bewahren – beziehungsweise wiederherzustellen.