Ein aktueller Bericht des Zentrums für Familie und Menschenrechte (C-FAM) hat enthüllt, dass das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, UNICEF, Hunderte Millionen Dollar in sexuell explizite und LGBT-freundliche Programme, Broschüren und Inhalte für überwiegend minderjährige Kinder gesteckt hat.
Der Bericht von C-FAM beschreibe detailliert, wie UNICEF trotz seiner angeblichen Mission, Kinder zu schützen, Dutzende von Programmen zur umfassenden Sexualaufklärung sowie sexuell explizite Websites geschaffen habe, informiert LifeSiteNews. Darin ermutige die Organisation Kinder, «ihre Sexualität zu erkunden» und fördere Masturbation, Homosexualität und Gender-Ideologie.
Diese «Internationalen technischen Leitlinien zur Sexualerziehung» hat die UNICEF 2009 gemeinsam mit anderen Organisationen veröffentlicht. Enthalten sind mehrere anschauliche «Lernziele» für Kinder ab fünf Jahren. LifeSiteNews kritisiert, dass damit versucht werde, Kinder «mit der LGBT-Ideologie zu indoktrinieren».
In einem Lernziel sollen 9- bis 12-Jährige zum Beispiel erklären, «warum die Geschlechtsidentität einer Person möglicherweise nicht mit ihrem biologischen Geschlecht übereinstimmt». Ein weiteres Ziel fordert 5- bis 8-Jährige auf, «darüber nachzudenken, wie sie ihr biologisches Geschlecht oder ihre Geschlechtsidentität empfinden». Das bedeute offenbar, dass sie darüber nachdenken sollten, ob sie mit ihrem Geschlecht glücklich seien, schlussfolgert LifeSiteNews.
In einem weiteren Ziel des Lehrplans werden Kinder zwischen 12 und 15 Jahren aufgefordert, anzuerkennen, «dass die Pubertät für manche Kinder eine besondere Herausforderung darstellen kann, insbesondere für diejenigen, die geschlechtsuntypisch, transgender oder intersexuell sind». Auch werden Teenager im Alter von 15 bis 18 Jahren angehalten, «soziale Normen und deren Folgen zu analysieren, die zu Homophobie und Transphobie beitragen».
C-FAM schreibt, dass die UNICEF dieses Material ohne die ausdrückliche Zustimmung der UN-Mitgliedstaaten als Ganzes produziert und bewirbt. UNICEF hat ein Budget von mehr als 8 Milliarden Dollar und wird von einem Exekutivrat unter Beteiligung der Vereinigten Staaten geleitet.
Die USA haben 2023 1,4 Milliarden Dollar bereitgestellt und sind damit der größte einzelne staatliche Geldgeber der Organisation. Aufgrund dieser Position benennen die USA traditionell den Exekutivdirektor von UNICEF, derzeit Catherine Russell, die vom ehemaligen Präsidenten Joe Biden ernannt wurde und auch in der Obama-Regierung tätig war.
UNICEF habe eine lange Geschichte der Abkehr von seiner Mission, Kinder zu schützen, indem es sexuell explizites Material für Kinder erstelle, betont LifeSiteNews. In den letzten Jahren sei die Organisation in die Kritik geraten, weil sie die Auswirkungen von Pornografie auf Kinder heruntergespielt habe.
Im Jahr 2021 zum Beispiel habe die Organisation einen Bericht publiziert, der suggeriert habe, dass es keine schlüssigen Beweise dafür gebe, dass der Konsum von Pornografie für Kinder schädlich sei. Dieser Bericht sei nach heftigen Protesten zurückgezogen worden.