Ein von der Gates Foundation finanziertes Autopsieprojekt, das letzte Woche in Forensic Science, Medicine and Pathology veröffentlicht wurde, zeigt, dass Neugeborenenleichen über Wochen hinweg chemisch einbalsamiert wurden, damit ihre Organe entnommen, katalogisiert und in Datenbanken standardisiert werden konnten – Datenbanken, die mit Künstlicher Intelligenz, forensischen Untersuchungen und globalen Sterblichkeitsüberwachungsprogrammen verknüpft sind.
Der unabhängige Journalist Jon Fleetwood weist auf seinem Substack darauf hin, dass die neue Studie auf ein von Gates finanziertes Projekt namens «Baby Open Brains» folgt, bei dem Forscher des Masonic Institute for the Developing Brain MRT-Aufnahmen von Säuglingen im Alter von nur einem Monat in globale KI-Datenbanken einspeisten, um das Rückgrat für ein landesweites staatliches Hirn-Tracking-Programm zu schaffen.
Zuvor habe Gates zudem eine Tuberkulose-Impfstoffstudie in Südafrika finanziert, bei der 260 zuvor gesunde Kinder nach einer Injektion mit lebenden Mycobacterium-bovis-Bakterien an Tuberkulose erkrankten. In diesem Zusammenhang habe Gates auch US-Gain-of-Function-Experimente unterstützt, bei denen das Tuberkulose-Bakterium gentechnisch so verändert wurde, dass es unkontrolliert wachsen konnte.
Die neue Studie in Forensic Science, Medicine and Pathology verwendete 100 verstorbene Neugeborene von der Neonatologischen Intensivstation (NICU) des Kasturba Medical College in Manipal, Indien. Laut den Autoren wurden dafür schriftliche Einverständniserklärungen der Eltern/Erziehungsberechtigten eingeholt.
Dabei handelte es sich um lebend geborene Kinder, meist Frühgeborene mit extrem niedrigem Geburtsgewicht, die kurz nach der Geburt starben. Die Leichen wurden chemisch für bis zu zwei Monate einbalsamiert, während ihre Gewebe entnommen wurden. Totgeburten und Föten wurden ausgeschlossen.
Anstelle klassischer Autopsien testeten die Forscher die sogenannte «Minimal Invasive Tissue Sampling»-Methode (MITS), ein Verfahren, bei dem mit Biopsienadeln Gehirn, Lunge und Leber der Kinder punktiert werden. Den Autoren zufolge handelt es sich also um «weniger invasive Autopsien».
Fleetwood stellt allerdings fest, dass in der Studie wesentliche Todesursachen übersehen wurden, obwohl die Gates-finanzierte Methode als zuverlässiger Ersatz für eine vollständige Autopsie angepriesen wurde. Doch anstatt sie zu verwerfen, beschreiben die Autoren die Technik als «machbar» und bewerben sie als einsatzbereit für ressourcenarme Länder.
Der Journalist merkt zudem an, dass die Studie MITS nicht auf Krankenhäuser beschränkt ist. So schreiben die Autoren:
«MITS hat Relevanz im Bereich der forensischen Pathologie bei ungeklärten oder verdächtigen Todesfällen von Neugeborenen und Erwachsenen, insbesondere in Gemeinschaften oder häuslichen Umgebungen, in denen vollständige Autopsien nicht durchführbar sind.»
Fleetwood kommentiert:
«Was als Krankenhausforschung begann, wird offen als Werkzeug der staatlichen forensischen Überwachung positioniert.»
Gates’ Geld unterstützt also ein System, das für plötzlichen Kindstod (SIDS), Tötungsdelikte und verdächtige Todesfälle vorgesehen ist. Viele SIDS-Fälle werden laut Fleetwood jedoch mit Impfungen in Verbindung gebracht. Er verweist auf eine Studie in Toxicology Reports aus dem Jahre 2021, die zeigte, dass von 2605 gemeldeten Todesfällen bei Säuglingen im VAERS-System 58 Prozent innerhalb von drei Tagen nach einer Impfung verstarben und 78,3 Prozent innerhalb von 7 Tagen. Bei den 1048 SIDS-Fällen allein kamen demnach 51 Prozent innerhalb von drei Tagen nach einer Impfung ums Leben und 75,5 Prozent innerhalb von 7 Tagen.
Die Studie fordert ausdrücklich die Verknüpfung von Gewebeentnahme bei Säuglingen mit künstlicher Intelligenz und stellt einen direkten Bezug zu UN-Überwachungsprogrammen her:
«Die Integration von MITS mit bildgebenden Verfahren und künstlicher Intelligenz kann eine schnelle und präzise Diagnose ermöglichen … und unterstützt die Erreichung des nachhaltigen Entwicklungsziels SDG-3.2.»
Unter dem Deckmantel nachhaltiger Entwicklung wird somit Fleetwood zufolge ein System geschaffen, das Neugeborene international überwacht. Zusammen würden diese Initiativen ein «Überwachungssystem von der Wiege bis zum Grab, getarnt als Wissenschaft» bilden.